Obwaldner Fälimärt

9. März 2019

 

6. Obwaldner Fälimärt, 9. März 2019:

 



Vorschau 6. Obwaldner, alte Turnhalle Giswil

 

Wenn am 9. März 2019 die Jäger aus Ob- und Nidwalden, Luzern und Teilen des Berner Oberlands wiederum in Giswil mit ihren Pelzfellen auffahren, ist wieder Fälimärt im Obwaldnerland. Das Team rund um OK-Präsident Adi Wolf steckt bereits in den Vorbereitungen für die sechste Durchführung. Auch in diesem Jahr warten auf die Besucherinnen und Besucher einige Attraktionen. «Wir haben das Festgelände erweitert. So können wir dem Fellhandel und den zahlreichen Ausstellern mehr Platz bieten.», meint Wolf. Auf die Besucher warten mit der Waffenwerkstatt Ming, dem Tierpräparator Hansruedi Riebli, Nimo-Jagd aus Ungarn, Lieblingsstuck.ch und Natures Design einige interessante Aussteller am Fälimärt.

Am Abend findet wiederum die bereits traditionelle «pelzigi Chilbi» statt. Dabei treten die 3Fach Hirsche und das Entlebucher Jägerchörli auf. Die gemütliche Festwirtschaft lädt alle Personen mit jagdlichem und auch nicht-jagdlichem Hintergrund ein, sich zu verweilen und sich mit speziellen Wildspeisen zu verköstigen.

Der Höhepunkt des Abends stellt sicherlich die Tombola dar, die in diesem Jahr noch einmal ausgebaut wurde. So ist der diesjährige Hauptpreis ein Hirschabschuss in Ungarn. Dabei winken der Gewinnerin oder dem Gewinner dieses Preises ein All-inclusive Paket in Ungarn mit Unterkunft, Jagdschein, Pirschführer und einem Abschuss bis 7kg im Gesamtwert von 2'500 euro. (Dieser Preis kann nur von anwesenden Jägern gewonnen werden) Weitere Preise sind ein Blaser R8 Jagdrepetierer ein Obwaldner Hochwildjagdpatent und viele weitere tolle Naturalpreise, die auch nicht-jagdliche Besucherinnen und Besucher garantiert erfreuen werden. Wer anschliessend noch in Feierlaune ist, für den ist die «Ranzgadäbar» genau das Richtige. Hier kann bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert und über die Jagd und die Welt philosophiert werden. 












In eigener Sache:



Die Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (IGS) ergriff das Referendum, gegen die automatische Übernahme der EU-Waffenrichtlinie. Diese Übernahme bedeutet nicht den geringsten Sicherheitsgewinn, jedoch aber das Ende des Schiessens als Sport, sowie der Jagd in ihrer jetzigen Form und machte aus unserem Recht auf Waffenbesitz ein blosses Privileg. 

Mit über 125'000 eingegangenen Unterschriften wurden, die für das Referendum nötigen 50'000 Unterschriften bei weitem übertroffen. Am 25. Februar 2019 startet das Komitee mit dem Abstimmungskampf.


Freiheitsfeindlich!

In der Schweiz verfügen unbescholtene Bürgerinnen und Bürger – und sogar die meisten unbescholtenen ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner – seit jeher über das Recht auf Waffenbesitz. Schützen, Sportschützen und Jäger gehen verantwortungsvoll mit ihren Waffen und Sportgeräten um. Doch nun will die EU dieses Recht in ein blosses Privileg ummünzen. Künftig soll der Erwerb von handelsüblichen Feuerwaffen nicht mehr ausnahmsweise verboten werden, sondern, ganz im Gegenteil, ausnahmsweise erlaubt. 


Nutzlos! 
Die EU begründet ihre Waffenrichtlinie mit der Notwendigkeit von Massnahmen gegen die aktuelle Terrorwelle. Seit deren Beginn wurde aber noch kein einziger Anschlag mit einer Legalwaffe verübt. Vor diesem Hintergrund geben argumentieren die bürgerlichen Parteien, dass die neuen Vorschriften – deren Umsetzung nicht ohne gewaltigen administrativen Aufwand zu haben wäre – zur Erreichung ihres Zieles nichts taugen.


Antischweizerisch! 
Freiheit lehrt Verantwortung. Das liberale Schweizer Waffenrecht ist hierzulande schon seit Jahrzehnten erfolgreich etabliert. Mit ihrer neuen Waffenrichtlinie will die EU sogar die Armeesturmgewehre verbieten. Die Folge: Die Waffe des Milizsoldaten wäre nicht mehr die Waffe des Bürgers, das Feldschiessen geriete in den Ruch des Halblegalen, und am Knabenschiessen belohnten wir Jugendliche für das Beherrschen eines Gewehrs, das wir eigentlich gar nicht besitzen dürften. Akzeptieren wir das, machen wir uns lächerlich – nicht nur vor aller Welt, sondern vor allem auch vor uns selbst! 


Jäger und Schützen lernen den professionellen Umgang mit Waffen von Beginn an. Durch eine Übernahme der EU-Waffenrichtlinie könnten sie ihr Hobby, ihre Passion, welche sie so verantwortungsbewusst ausüben, vergessen. Dies würde auch Folgen für den vorliegenden Anlass haben. Aus diesem Grund hoffen wir auf eine Lösung im Sinne der verantwortungsvollen Schweizer Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer. 











Miär sind imfall oi uf dr Gsichtsbrattig presänt!